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Autor Thema: Lange Totenwache  (Gelesen 425 mal)

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TPF-Maddi

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Re: Lange Totenwache
« Antwort #5 am: 20. Dezember 2011, 13:02:47 »

Ich bin zwar eigentlich nicht auf den Mund gefallen, aber hier bin ich nicht in der Lage das wirklich zu erklären. Ich weiß nur, dass es bei mir so wäre ;)

Hihih , siiehsttt Duuuuuuuu , Hollywood , Zeitgeist und Co haben irgendwie, irgendwann, ihre Spuren hinterlassen.... ;-)

Aber es soll ja auch kein Zwang sein.
Ich weiss nur für mich dass ich wünschte ich hätte die Gelegenheit gehabt bei meinem Dad.

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Reenmeister

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Re: Lange Totenwache
« Antwort #6 am: 20. Dezember 2011, 14:15:24 »

Ne mit "Hollywood" hat das bei mir nichts zu tun, eher mit meiner persönlichen Einstellung.
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TPF-Maddi

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Re: Lange Totenwache
« Antwort #7 am: 20. Dezember 2011, 14:21:58 »

Hmm..najaaaaaaa, irgendwoher muss das "Unbehagen" ja kommen.
Wenn ich so empfinden würde, dann würde mich es schon interessieren warum ich so empfinde.
Denn wie gesagt, in früheren Zeiten galt die ordentliche Verabschiedung als normal.
Und als ordentliche Verabschiedung war schon auch gemeint dass der Verstorbene 3 Tage aufgebahrt war und kein Mensch erlitt Schaden dadurch.
Im Gegenteil, viele Menschen hatten das Gefühl von "loslassen können".
Vielleicht haben Menschen deswegen so ein 2Unbehagen" da durch den Anblick die eigene Sterblichkeit so drastisch vor Augen geführt wird.
..und glaub mir, die erschreckt mich mehr als ein lieber Verstorbener der vor mir liegt , gesäubert und nicht riechend.
:-)
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TPF-Dragonlord

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Re: Lange Totenwache
« Antwort #8 am: 21. Dezember 2011, 09:18:03 »

Die früher üblichen drei Tage boten jedem Angehörigen sowohl die Möglichkeit des Abschiedes und auch der Auseinandersetzung und Akzeptanz des Todes. Das aber, ist in unserer Vollkasko-Wohlfühlgesellschaft mit staatlicher Totalregulierung nicht vorgesehen. Was diese Nonnen allerdings betrifft, so halte ich es doch für übertrieben obwohl es in eine Zeit passt in der es Grabinschriften gab mit einem Schädelabbild welches die Unterschrift trug "So wie du bist, bin ich ich einst gewesen und so wie ich bin, wirst du einst sein." Das Memento mori ist uns abhanden gekommen.
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